Fitzebohnen – Traditionell & richtig lecker! (mit Video)

 

Fitzebohnen – Traditionell & richtig lecker!

Fitzebohnen sind ein echter norddeutscher Klassiker – einfach, sättigend und so richtig schön deftig!
Meine Variante kommt ganz ohne Speck aus (stattdessen optional Geflügelsalami oder komplett vegetarisch) und ich gieße das wertvolle Kochwasser nicht weg – so bleiben Geschmack und alle guten Inhaltsstoffe erhalten. Ein Mhhh-Lecker Effekt, der nach Heimat schmeckt!



Zutaten (für 4 Portionen)

  • 500 g grüne Bohnen (schräg und dünn geschnitten, frisch oder TK)

  • 400 g Kartoffeln (vorwiegend festkochend oder mehlig)

  • ca. 600–800 ml Wasser oder Gemüsesud

  • 2–3 TL Gemüsepaste

  • 80–100 g Geflügelsalami (optional, in feine Streifen oder Würfel – oder ganz weglassen)

  • Pfeffer und Salz nach Geschmack

Zubereitung

  1. Bohnen in einen großen Topf geben, mit Wasser/Gemüsesud knapp bedecken und bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten sanft köcheln lassen.

  2. Inzwischen Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Nach 15 Minuten mit der Gemüsepaste zu den Bohnen geben und weitere 15–20 Minuten garen, bis alles weich ist.

  3. Optional jetzt die Geflügelsalami in Streifen schneiden und mit in den Topf geben.

  4. Wenn Kartoffeln und Bohnen schön weich sind, mit einem Kartoffelstampfer grob zerdrücken – es dürfen ruhig noch Stücke drin sein!

  5. Mit Pfeffer und Salz abschmecken und noch 3–5 Minuten köcheln lassen – fertig! Dazu passen zum Beispiel die Käsefrikadellen aus "Iris Sammlung"

Tipp

Wer mag, gibt zum Schluss noch einen Klecks Schmand oder Joghurt dazu – macht’s noch cremiger! Wenn mehr Würze gewünscht ist einfach etwas Bohnenkraut hinzufügen!
Der Eintopf schmeckt aufgewärmt am nächsten Tag sogar noch besser.

Warum gesund und einfach?

Grüne Bohnen liefern reichlich Ballaststoffe, Vitamin C, K und Folsäure – und weil wir das Kochwasser nicht wegkippen, bleiben all diese wertvollen Stoffe erhalten! Kartoffeln sorgen für Sättigung und Kalium, Geflügelsalami (optional) bringt mageres Protein. Durch die Gemüsepaste und das behutsame Garen entsteht ein intensiver Geschmack ganz ohne künstliche Zusätze – ideal für Krebspatienten und alle, die bewusst genießen wollen. Ein Topf, ein Stampfer, 35 Minuten – einfacher geht’s kaum!

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